Не стращай меня грозной судьбой
И великою северной скукой.
Нынче праздник наш первый с тобой,
И зовут этот праздник — разлукой.
Ничего, что не встретим зарю.
Что луна не блуждала над нами,
Я сегодня тебя одарю
Небывалыми в мире дарами:
Отраженьем моим на воде
В час, как речке вечерней не спится,
Взглядом тем, что падучей звезде
Не помог в небеса возвратиться,
Эхом голоса, что изнемог,
А тогда был и свежий и летний,—
Чтоб ты слышать без трепета мог
Воронья подмосковного сплетни,
Чтобы сырость октябрьского дня
Стала слаще, чем майская нега...
Вспоминай же, мой ангел, меня.
Вспоминай хоть до первого снега.

15 октября 1959
Ярославское шоссе

 

 

Nicht mit dem drohenden Schicksal erschreck
Mich und der großen nördlichen Leere.
Feiern wir heut unser einziges Fest,
Trennung heißt dieses Fest und: entbehre!
Ach, es macht nichts, daß des Morgenrots Gruß
Niemals wir sehn, daß den Mond wir nicht hatten:
Ich will dich heute beschenken mit nie
Dagewesenen Gaben:
Mit meinem Bild auf dem spiegelnden Fluß
Zu jener Stunde, wo seinen Schlaf
Das Wasser nicht findet, und mit jenem Blick,
Der einer Sternschnuppe nicht dazu verhalf,
Wieder zurück in den Himmel zu finden.
Und mit dem Echo der Stimme, erschöpft,
Und die doch einmal den Sommer gesehen,
Daß ohne zu zittern vernehmen du kannst
Den Klatsch des Gesindels der Moskauer Krähen.
Und daß die Nässe des Tags im Oktober
Süßer noch werde als zärtlicher Mai...
Denke an mich, du mein Engel, gedenke
Mein bis zum ersten Fallen des Schnees.

15. Oktober 1959
Jaroslawler Chaussee

 

 

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