Когда лежит луна ломтем чарджуйской дыни
На краешке окна и духота кругом,
Когда закрыта дверь, и заколдован дом
Воздушной веткой голубых глициний,
И в чашке глиняной холодная вода,
И полотенца снег, и свечка восковая
Горит, как в детстве, мотыльков сзывая,
Грохочет тишина, моих не слыша слов, —
Тогда из черноты рембрандтовских углов
Склубится что-то вдруг и спрячется туда же,
Но я не встрепенусь, не испугаюсь даже…
Здесь одиночество меня поймало в сети.
Хозяйкин черный кот глядит, как глаз столетий,
И в зеркале двойник не хочет мне помочь.
Я буду сладко спать. Спокойной ночи, ночь.

 

 

28 марта 1944
Ташкент
 

 

 

Wenn wie eine Melonenscheibe liegt der Mond
Am Fensterrand, und ringsherum herrscht nichts als Schwüle,
Wenn dann die Tür geschlossen ist und Kühle
Eiskalten Wassers aus der Schüssel steigt von Ton –
Dann ist das Haus verzaubert von dem Blau
Der zarten Zweige der Glyzinien - und die Frische
Vom Schnee des Handtuchs leuchtet, auf dem Tische
Brennt eine Kerze, die, wie in der Kinderzeit,
Die Falter anlockt. Wie Gewitter, weit,
Rollt Stille, die mein Wort nicht hört –
In rembrandtischen Ecken
Versammelt sich die Schwärze, um sich zu verstecken.
Ich fahr nicht auf, kein Schreck kann mich entsetzen:
Mich hat die Einsamkeit umstrickt mit ihren Netzen,
Der Wirtin schwarzer Kater schaut mich an
Wie 's Auge der Jahrhunderte.
Mein Doppelgänger dort im Spiegel kann
Mir nicht mehr helfen. - Süß
Werde ich schlafen, schlaf geruhsam, Nacht.

28. März 1944
Taschkent

 

 

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